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Bilaterales Tapping

Das Bilaterale Tapping ist eine Kombination von EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) und EFT (Emotional Freedom Techniques)
und wird zur Auflösung von

1. verdrängten, abgespaltenen Gefühlen (Ängste, Trauer, Schuldgefühle, Scham, Ärger, Wut, Groll, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit etc.)
und
2. negativen Glaubensätzen bzw. Überzeugungen, wie z. B. "ich muss es allen recht machen" oder "damit muss ich leben", angewendet.

Durch die Aktivierung des Emotionalen Gehirns (Limbisches System) mittels sensorischer Stimulierung (Tapping) und gleichzeitigem Aussprechen spezifischer Lösungssätze (Gefühlsexposition), können krankmachende (Gehirn-) Programme und belastende, negative Glaubenssätze, die durch einschneidende, gefühlsbeladene Ereignisse entstanden sind, gelöscht und damit aufgelöst werden.

Mögliche Ereignisse, die als unerlöste, seelische Konflikte in unserem Unterbewusstsein gespeichert sein können, sind

Belastungen des ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft

die Geburt selbst (Zangengeburt, Saugglocke, frühe Trennung von der Mutter)

soziale oder emotionale Vernachlässigung

Missbrauch (sexueller, emotionaler oder körperlicher)

schockierende, traumatische Erlebnisse (Verletzungen, Unfälle, Operationen, Gewalterfahrungen)

Verlust einer geliebten Bezugsperson oder eines Tieres

traumatische Beziehungserfahrungen

ins Unterbewusste verdrängte Gefühle (!)

Prägungen und übernommene Glaubensmuster durch Bezugs- und Autoritätspersonen (Eltern, Lehrer, Chef, ....)


Daraus resultierende Krankheitssymptome können sein:

Ängste (Prüfungsängste, Panikstörungen, Phobien)
Zwangsstörungen (Wasch- und Kontrollzwänge)
Depressive oder aggressive Gemütsstörungen
Psychosomatische Erkrankungen
(Magen- Darmprobleme, Asthma, Migräne, Schilddrüsenerkrankungen, Morbus Crohn, Neurodermitis)
Somatisierungsstörungen
(Hyperventilationsneigung, Herzphobie, Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck, vermehrtes
Schwitzen, psychogener Husten, innere Unruhe, medizinisch nicht erklärbare Schmerzen)
Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson u. a.)
Ess-Störungen (Magersucht, Bulimie, Fettleibigkeit)
Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen)
Allergien; Heuschnupfen ; Nahrungsunverträglichkeit
Sexualstörungen
(Potenzstörungen, vorzeitige Ejakulation, Angst vor dem anderen Geschlecht, eingeschränkte sexuelle Empfindungsfähigkeit)
Dissoziative Störungen
(psychogene Hör- oder Sehstörungen, körperliche oder emotionale Gefühllosigkeit, Lern-und Konzentrationsprobleme als Folge von „Dissoziation“ (= Trennung, Abspaltung))
Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Hyperaktivität, ADS u. a
Hypervigilanz
(extreme Wachsamkeit oder Schreckhaftigkeit)

Eine der Hauptursachen für o. g. Probleme ist, dass die Gefühle und Glaubensätze, die durch das belastende Ereigniss entstanden sind, ins Unterbewusste verdrängt wurden und als unerlöste, seelische Konflikte weiterwirken.